Fengersfors - Schweden

Nach zwei Jahren wurde es mal wieder Zeit, einen meiner besten Freunde in Schweden zu besuchen. Lest hier meinen kleinen Reisebericht. Natürlich war meine Kamera auch dabei.

Vorwort

Schweden – Ein freundschaftsbesuch in Fengersfors auf geht es zu einem meiner besten Freunde und seiner kleinen Familie. Sechs Tage Schweden und hoffentlich sechs Tage Winterlandschaft, das wären ein Traum. Zwei Jahre war ich schon nicht mehr dort und es wird echt mal wider Zeit.

Ich nehme euch wie immer mit, von der Buchung wider zurück zu meiner Haustür. Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen.

Buchung

Den Flug mit Lufthansa, habe ich wie so oft bei Skyscanner.de für 220euro nach Göteborg gefunden (Inklusive 20kg Gepäck). Gebucht habe ich dann auch direkt bei der Lufthansa. Ryanair oder andere Billig-Airlines sind nicht in Frage gekommen, mit Koffer wären sie teurer gewesen und dazu hätte ich noch umsteigen müssen. Kann man das glauben? Früher flog noch die British Midland nach Karlstadt, leider wurde diese Verbindung eingestellt. Ach ja wieso ich nicht ohne Koffer fliege ist auch schnell erklärt, das Kamera Equipment ist mein Handgepäck und nervig genug.

Von Göteborg muss ich dann noch ca. 2 1/2 Stunden mit einem Mietwagen fahren,da mich leider keiner abholen kann. Diesen habe ich wie immer über Billigermietwagen.de mit einem Sorglos-Paket und unbegrenzten Kilometern gefunden. Der große Vorteil ist, ich habe ein Auto und bin komplett flexibel und kann mir noch Fotospots auf der Strecke suchen, seit gespannt.

Tag 1 - Die Anreise

Heute ging es um 5Uhr los, ab in die U-Bahn und weiter mit der S-Bahn zum Flughafen. Hier schnell den Koffer am Automaten abgegeben und das ohne lange Anzustehen. Danach ging es ab zu Starbucks, ein Morgenkaffee muss schon sein, sonst kommt keine Laune auf. Da ich alleine unterwegs war und nichts zu tun hatte dachte mir; „geh schon mal in den Sicherheitsbereich“. Morgens ist das Personal auch noch freundlich und nicht so genervt, was mich Positiv überraschte. Allerdings änderte sich das schnell, nach dem Wischtest an meiner Kamera. Natürlich musste der Sprengstoff Alarm los gehen und Ruck Zuck standen 3 Beamte mit Maschinengewehr hinter mir. Kurze Zeit später saß ich aber am Gate und dann in der Maschine. Der Flug mit Lufthansa war ruhig und problemlos, der Kaffee und das Süße Stückchen schmeckten auch.

In Göteborg angekommen holte ich meinen Mietwagen ab. Dies dauerte länger als gedacht, aber dafür hatte ich einen nagelneuen Peugeot 208 Inklusive Navigation. Auf dem Weg nach Norden besuchte ich noch Trollhättan und habe hier eine kleine Kirche fotografiert. Es gibt auch ein Altes Wasserkraftwerk, aber hier wurde leider das Wasser ungünstig geleitet, so das es relativ unspektakulär war. Etwa 30min später, hielt ich noch an dem Byklevsfallet (Wasserfall) bei Vargön. Es war ein schöner 2 stufiger Wasserfall, am Waldrand und gut zu erreichen, eben optimal für einen kurzen Zwischenstopp. Anschließend holte ich meinen Kupel und seinen Schwager in Åmål ab um schnell eine Pizza zu verdrücken und anschließen noch 2-3 Fotos zu schießen. Åmål ist nicht der schönste Ort und die geschlossene Wolkendecke machte es auch nicht besser. So entschieden wir uns den Tag zuhause ausklingen zulassen.

Tag 2 - Auf zum Meer

Am Samstag Mittag führen wir Richtung Küste auf der gut zwei Stündigen fahrt hielten wir am Älgafallet (Wasserfall) der halb in Schweden und halb in Norwegen liegt. So schaffte ich es auch noch unerwartet Norwegen auf meiner Weltkarte abzuhaken. Dieser schöne Wasserfall ist von oben und unten zugänglich und kann komplett umlaufen werden. Sogar eine Beleuchtung war vorhanden. Er führte extrem viel Wasser und war schön an zusehn auch die Umgebung war toll und einige Fotos Wert.

An der Küste angekommen, besuchten wir Havstenssund und Grebbestad beides schöne Orte mit tollen Gebäuden und Häfen, leider spielte auch hier das Wetter nicht mit, an Fotografieren war leider kaum zu denken. Das Licht, das Wetter und der Wind machte es trotz toller Motive nicht leicht auch nur ein tolles Foto zu bekommen, Deshalb suchten wir uns lieber ein Restaurant und kehrten ein. Das Naturschutzgebiet oberhalb von Grebbestad ist auf jeden Fall mit und ohne Fotoapparat einen Besuch Wert.

Nach dem Essen machten wir uns wider auf den zwei stündigen Heimweg, um anschließend den Abend bei einem Bier ausklingen zulassen.

Tag 3 - Lost Places

Es schüttete heute in Strömen, trotzdem wollten wir nicht den ganzen Tag zuhause bleiben. Was sollen wir also tun, was könnte man machen, Draußen war es einfach zu ungemütlich. Also irgendwas Drinnen und da kam uns der Lost Place in den Sinn. Gegen Mittag ging es dann ab zur Location. Hier mussten wir bisschen aufpassen, das uns einige Mieter nicht sehen, die einen Teil des Gebäudes nutzten. Drinne war war es ein wahrer Traum für Lost Places Liebhaber. Viele der Kessel und Geräte wahren noch vor Ort. Vieles aber auch mutwillig zerstört. Hier frag ich mich wieso machen das Menschen. Einen Rundgang über mehrere Ebenen und Räume ließen wir uns nicht nehmen und die passenden Fotos wurden natürlich auch geschlossen. Nach ca. 3 Stunden gingen wir glücklich zum Auto und fuhren wider im Regen nach hause.

Tag 4 - 14h Fototour

Heute musste ich alleine los, meinen Kumpel rufte der Job. Ich machte mich Zeitgleich auf die Reise zum Sonnenaufgang nach Näs Sandar und Vita Sandar. In Näs Sandar passte mir dann der Sonnenstand nicht. Sie stand mir einfach noch zu nah an der Küste. Hier sollte man im Sommer seine Zelte aufschlagen, dann sieht das ganze bestimmt besser aus und der Steg mitten in der Bucht, entfaltet sein wahres Potential. Dennoch hab ich einige Bilder geschossen und mich dann verabschiedet. In Vita Sandar zeigte sich dann endlich mal Sonne. Es ist ein schöner Strandabschnitt und erinnert ein bisschen ans Meer aber Fotografisch ist es nichts besonderes. Ein paar Kilometer nördlich gibt es einen interessanten Hafen, den man wegen seiner kleinen Häuser auf dem Wasser besuchen sollte. Bestimmt bald ein Hotspot für Instagramer.

Bevor ich wider an die Küste führ um 2 mir meine zwei Wunschfotos zusichern, hielt ich auf den Weg nach Smögen noch in Uddevalla. Wer die Möglichkeit hat, sollte Morgens oder Abends die tolle Brücke – Uddevallabron Fotografieren. Ich war jetzt gegen Mittag dort, aber durch die Wolken am Himmel machte es eh keinen Unterschied. Ich fotografiere von einem Strand des Campingplatz neben der Brücke und hatte eine tolle Sicht. Je nach Tageszeit und Sonnenstand, gibt es aber mit Sicherheit andere Orte die besser geeignet sind.

 

Am Meer

Smögen erreichen man über eine sehr hohe Brücke mit toller Aussicht, wieso ich hier kein Foto geschossen habe verstehe ich selber nicht aber Ziel wahren eben die kleinen Bunten Häuschen in einer Bucht. Dies kleinen Häuser an dieser Stelle haben schon was besonderes und das selbst bei schlechtem Wetter. Sie sind neben der Felsen am Meer das Highlight dieses Ortes und oft überlaufen. Ich hatte sie auf grund der Saison und des Wetters für mich alleine.

Die letzte Station war wider das Naturschutzgebiet über Grebbestad hier hatte ich ein Zielfoto, welches ich dank des Sturmes Sabine bekommen sollte. Die 30 Minuten laufen machten mir nichts aus, mein Taschenofen von Amazon wärmte mir im Sturm die kalten Hände. Das Ziel war die Küste, das Wunschfoto ein Leuchtturm 1.5km im Meer, an dem bei Sturm die Wellen brechen. Der Wind fegte mir um die Ohren, so das ich trotz toller Farben am Himmel schnell die Lust verlor. Durch den kalten Wind, schmierten mir auch noch die Akkus ab. Was nützen mir da die warmen Hände? Mein Zielfoto jedenfalls habe ich bekommen und konnte so auf den Sonnenuntergang verzichten. Ich wollte einfach nicht mehr in der Kälte warten und machte mich durchgefroren auf den Heimweg.

Tag 5 - Süßigkeiten

Heute war nicht viel los und so ist der Tag auch schnell erzählt. Neben einigen ruhigen Stunden, führ ich noch in den Werksverkauf der nah gelegenen Süßigkeiten Fabrik, um ein paar dinge zu kaufen. Anschließend packte ich noch meine Sachen für den nächsten Tag um den Abend bei ein paar Gesprächen ausklingen zu lassen.

Tag 6 - Die Abreise

Heute musste ich um 5.30Uhr aufstehen und ging es ab nach Hause. Vor der drei Stündigen Autofahrt nach Göteborg gönnte ich mir aber noch einen Kaffee. Die Fahrt verlief ohne Probleme und Aufregungen, so das ich den Leihwagen pünktlich abgeben konnte. Leider wahren die Mitarbeiter extrem kleinlich und rechneten mir 5liter Benzin ab, die angeblich im Tank fehlten. Der Check in und Die Security-Schleuse habe ich noch nie so entspannt erlebt, in Rekordzeit war der Koffer weg und ich im Sicherheitsbereich. Dazu wahren noch alle super Freundlich. Der Lufthansa Flieger hob Pünktlich ab und war mit 20 Personen nicht mal zu einem Zehntel besetzt. So machte ich es mir in meiner Sitzreihe alleine bequem und freute mich auf die Landung, diese war dann ein bisschen holprig. Schön das ich dieses mal von meiner Freundin abgeholt wurde und so schnell Zuhause war.

Links

Links:

Flug Suche – Skyscanner

Airline – Lufthansa

Auto – Billigermietwa gen.de

 
Kamera – Canon 750 D / Canon 6D mark II
 
Taschenofen – Amazon
 
 

Equipment

Kamera

Canon 750D

– Canon 6D mark II

Objektiv

 – Canon 24/70mm f4

Tokina 11/16mm f2.8

 – Canon 50mm f1.4

Canon 16/35mm f4

weiteres

 
Rucksack – Vanguard Alta Sky
 
 

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

    1. Jan Wehnert

      Danke einige werden auch noch auf Instagram kommen.

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