Urlaub - Istrien und Siofok

Teil 2 Ungarn-Siofok

Vorwort

Durch Corona war es nicht leicht einen Urlaub zu planen. Darf man überhaupt reisen, wo hin kann man Reisen und kommt man wieder zurück.

Findet die Hochzeit in Budapest statt auf die wir eingeladen sind und können wir unsere Verwandtschaft am Balaton besuchen?

Hier kommt der zweite Teil unserer Reise zu Corona Zeiten.

Seit einfach gespannt…

Von Kroatien nach Ungarn

Die Fahrt

Am 0 1.08.20 ging es dann morgens um 8uhr auf die ca. 5 Stunden lange Fahrt von Moscenicka Draga in Istrien nach Siofok am Balaton. Nach dem wir uns richtig erholen konnten, nett Menschen kennenlernten und die Gastfreundschaft der Kroaten erleben durften, freuten wir uns auf Ungarn. Dennoch verliesen wir Kroatien mit einem weinenden Auge. 

Am Morgen tanken wie noch schnell unser Auto voll und fuhren los. Bis auf einige kleinere Verzögerungen an den Mautstellen sind wir gut durchgekommen. Der Gegenverkehr konnte das nicht behaupten, hier sollte man sich also genau überlegen wann man los fährt und wie die Länder Ferien haben um nicht stundenlang im Stau zustehen.

Der Grenzeübertitt nach Ungarn war auch kein Problem und wie vor Corona üblich, ganz ohne Kontrollen. Die Strecke ist kommplett über Autobahnen zu befahren, die Maut läppert sich aber nach und nach zusammen. Auch in Ungarn, kann man über ist die komplett  neue Mautpflichtige Autobahn fahren. 

Ein Problem sollte an dieser  Stelle aber erwähnt werden! So schön und unkompliziert die Strecke zu befahren ist, so sehr müsst ihr aufpassen.

Wenn ihr aus Kroatien oder anderen Ländern nach Ungarn reisen, achtet auf die Maut und die Daten in der Bestätigung (dazu hebt ihr sie am besten  2 Jahre lang auf). Wir haben die Maut in Kroatien Online beantragt und eben nicht richtig aufgepasst. Zurück in Deutschland erwarteten uns einige Strafzettel und hohe Vorederungen. Wie es ausgeht weiß ich aktuell nicht.

Der Fehler lag im Detail, durch die Buchung im Kroatischem Internet war die Länder Kennung nicht DE sonder HR und wir haben es nicht bemerkt. Dies soll übrigens an einigen Tankstellen auch mit Absicht gemacht werden.

Nach fast genau 5 Stunden sind wir dann in Siofok angekommen. Zum ersten mal in der Hauptsaison und Trotz Corona war einiges Los

Teil -1 Kroatien / Istrien

Ungarn

Ankunft

Dies sollte unser dritter Aufenthalt am Balaton werden. Vor ca. 4 Jahren sind die Eltern meiner Freundin hier her ausgewandert und so haben wir ein regelmäßiges Urlaubsziel.

Die letzten Jahre haben wir uns immer am See getummelt, dieses Jahr sollte uns das Wetter trotz Hauptsaison einen strich durch die Rechnung machen. Trotzdem haben wir auch dieses mal einiges unternommen. 

Kirche im Feld

Als erstes besuchten wir eine verfallene Kirche in einem Feld. Nach Somogyvamos Pusztatorony komme ich sicher zurück. Es hat irgendwie was von einem Horrorfilm. Man fährt an verfallenen Häusern vorbei, vor denen grimmige Menschen saßen, hält an einem Maisfeld und läuft einen Weg Richtung Kirche, die vom besagtem Feld umschlossen ist. Von der Kirche steht nicht mehr so viel, der Turm ist aber gut erhalten. Da ich dem Ungarischem nicht so mächtig bin, kann ich nicht viel über die Geschichte erzählen. Die Kirche und das Dorf drumherum wurden wohl in einem Krieg zerstört. Heute ist es ein einmaliger Ort.

Siofok

Natürlich haben wir auch einige Zeit in Siofok verbracht, der Hafen und das Strandbad waren gut gefüllt und im Gegensatz zur Nebensaison hatten alle Lokale und Geschäfte geöffnet. Es waren viele junge Slowaken vor Ort die Party machgen, dementsprechend war es laut.
 
Siofok selbst bietet für die Größe des Ortes relativ wenig, aber das ist am ganzen Balaton so. Wieso auch, nach den 3 Monaten Saison ist ja wieder tote Hose angesagt. Wirklich sehen muss man in Siofok aber wirklich nichts, der Hafen und das Balaton Ufer sind da schon das Highlight.
 
Was ich Persönlich schade finde und nach 3 Jahren stört es mich auch, wirklich laufen kann man am Balaton nicht. Alle 2-300m gibt es ein Haus, Hotel oder Grundstück, welches eingezäunt ist und man muss das Ufer verlassen.

Tihany

Thiany haben wir auch besucht. Eigentlich hatte ich die Hoffnung das es noch Lavendelfelder zusehen gibt (Thiany ist das Lavendeldorf) aber leider war alles abgerntet. Der Ort selbst ist überlaufen und erinnert an einen Freizeit Park.
 
Schön ist es hier, die Aussicht auf dem Balaton ist klasse und die Lavendel-Waren findet man an jeder Ecke. Leider gibt es aber nichts besonderes, was man unbedingt sehen muss. 

Budapest

Budapest ist da schon etwas anderes, hier weiß man nicht wo man anfangen soll. Die Stadt ist unglaublich und verdient einen gesonderten Blogbeitrag. Die Stadt ist riesig und übersät von Sehenswürdigkeitenund Fotospots. Ich verschätzt mich jedes Jahr aufs neue über die Entfernungen, man läuft sich schnell tot.

Abgesehn von den Hauptattraktionen Fisherbastei, Parlament, Kettenbrücke, das Schloss und das Donau Ufer, über kleineren Attraktionen wie die Oper oder der Heldenplatz bietet Budapest viele versteckte schönheiten. Ich konzentriert mich dieses mal auf die St. Stephans Basilika die U-bahnstation Fövam ter und einige Innenhöfe und hatte so nach 5stunden 18km erlaufen… das hatte ich mir anderst vergestellt und wollte viel mehr sehen.

Na ja vielleicht das nächste mal! Die Basilika jedenfalls sollte morgens besucht werden, die Sonne geht hinter ihr auf und man bekommt so einmalige Fotos. Die Station Fövam ter ist modern und nagelneu, sie bietet Architektur Fotografen einzigartig Möglichkeiten.

Wie ich die Innenhöfe finde und wo sie sind braucht ihr mich nicht zu fragen. leider sind viele schon verschlossen und nicht mehr zugänglich und man läuft oft für nichts kilometer weit.

Abreise

Nach einer Woche und leckerem Essen machten wir uns dann wieder auf dem Heimweg, schweren Herzens verliesen wir Ungarn die fahrt bis zur Grenze verlief ohne Probleme. An der Grenze mussten wir dann aber 3h stehen. Da Österreich nicht in der Lage war, mehr als 2 Durchfahrten zu öffnen und jedes Auto befragten. Im weiteren Verlauf blieb es wieder ruhig und so sind wir sicher zuhause angekommen.

Tipps

Das Restaurant Hintalo: (Deutsch Schaukelpferd) in im Stadtteil Felsö von Siofok ist einen Besuch wert. Ein großer und schön gestalteter Biergarten mit 200 Plätzen lädt zum verweilen ein. Die Bedienungen sind flott, der Besitzer ist ständig vor Ort und hilft fleißig mit. Das Essen bürgerlich gut, im Vergleich zu vielen anderen Lokalen am Balaton sogar sehr gut. Wir haben uns rund um wohlgefühlt und freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Kürtöskalacs: Ist ein Ungarischer Baumkuchen bekannt auch aus Prag oder mittlerweile von deutschen Weihnachtsmärkten. Im Gegensatz zu Prag oder den Weihnachtsmärkten wird er im Original über Buchenholzkohle gebacken. Es handelt sich um im ein Hefeteig der über eine Rolle gewickelt wird. Ist er schön braun bekommt er noch ein Toppin, oft Zimt und Zucker. Unbedingt probieren!

Teil -1 Kroatien / Istrien

Equitment

Dieses Equitment nutze ich

Kamera

Objektive

 – 24/70mm f4 – Canon

16/35mm f4 – Canon

 – 50mm f1.4 – Canon

11/16mm f2.8 – Tokina

Verschiedenes

 
Rucksack – Vanguard Alta Sky
 
 

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Flug Suche – Skyscanner

Mietwagen – Billigermietwagen

Kreditkarte – Vivid

Hotels – Check24 

Pauschalreisen – Check24

Restaurant – TripAdvisor / Google

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